Archiv für Oktober, 2008

Tor aus 80m

Tolles Tor aus 80m Entfernung vom US-Torwart Danny Cepero vom Major League Soccer-Verein “Red Bull New York”. Der direkt verwandelte Freistoß im ersten Spiel ist sicherlich kein schlechter Einstand für den neuen Keeper des Ex-Matthäus-Vereins New York.

Neuigkeiten zur WM-Ticketvergabe

Ein paar neue Informationen der FIFA sind durchgesickert: Klar ist nun z.B. bereits, dass dieses Mal 12% der Tickets der Gruppenspiele an die jeweiligen Verbände gehen – anstatt 8% wie beispielsweise bei der letzten WM in Deutschland.

Weitere Informationen hier: WM 2010 Tickets.

Am Mittwoch gegen Wales – letzte Tickets

Man ist guter Stimmung in der deutschen Mannschaft – und auch die Fans können sich freuen. Tickets für das Spiel gegen Wales am Mittwoch in Mönchengladbach gibt es bei Viagogo noch Tickets, zum Teil bereits ab 11 €.

Hier geht es zu den Tickets.

René Adler, die neue Nummer 1?

Mit René Adler ist vielleicht beim Spiel gegen Russland endgültig ein neuer Stern am Torhüter-Himmel aufgegangen. Wie damals, als er sich den Stammplatz im Tor von Bayer Leverkusen eroberte, als Hansjörg Butt wegen Rotsperre pausieren musste, war dieses Mal vielleicht der verletzungsbedingte Ausfall von Robert Enke der Anlass, zu Adlers erneutem Durchbruch in einer Mannschaft.

Unter Deutschlands Fußballfans wird auf jeden Fall schon fleißig diskutiert. Wir meinen: Wenn auch das Spiel gegen Russland noch nicht die härteste aller Prüfungen war – ein Gegner von Kaliber waren die Russen schon. Adler hat seine Aufgabe mit solcher Ruhe und Zuverlässigkeit gemeistert, dass Jogi Löw ihm ohne zu Zögern auch für die nächsten Spiele einen Vertrauensvorschuss ausstellen sollte – auch wenn Enke wieder gesund ist. Die Chance hat er sich verdient.

2:1 gegen Russland – und das stellen wir fest

  1. Ein Podolski-Linksschuss ist so ziemlich das Maß aller Dinge.
  2. Deutschland kann eine Halbzeit gut spielen, bestimmen und verdient führen.
  3. Das nächste Gipfeltreffen: Gruppenerster Deutschland gegen Gruppenzweiter
  4. Kapitän Ballack meldet sich eindrucksvoll zurück.
  5. René Adler im Länderspieldebüt von allen Seiten gelobt.
  6. Kevin Kuranyi im letzten Auftritt im Nationalmannschaftskader weniger.

Nach dem tollen Spiel gegen Russland, wird sich gleich weiter fokussiert. Hoffen wir, dass die Unruhe und Quelereien, die Kuranyis unrühmlicher Abgang ausgelöst haben, weiterhin durch super Paraden und umsichtiges Spiel entschärfen kann. Etwas Entspannung kann auch vielleicht der Blick auf die neue Tabelle bereiten:

1. Deutschland 3 11:4 7
2. Wales 3 4:2 6
3. Finnland 2 4:3 4
4. Russland 2 3:3 3
5. Aserbaidschan 3 0:2 1
6. Liechtenstein 3 0:8 1

Deutschland gegen Russland – Last-Minute-Tickets!

Bei Viagogo sind wir noch auf einige Last-Minute-Tickets für das Spiel gegen Russland am 11. Oktober in Dortmund gestoßen. Mit dabei sind einige besondere Leckerbissen, wie z.B.

Tickets im deutschen Fanblock ab 61 €

Tickets im russischen Fanblock, ab 99 €

direkt zu allen Ticket-Angeboten

Neues zum Enke-Ausfall

Die TAZ feiert in Ihrer Online-Ausgabe bereits René Adler als Nachfolger von Robert Enke. Dessen Ärzte haben sich gegen die konservative Therapie und für die Operation entschieden, was gleichsam bedeutet, dass Enke mindestens 8 Wochen pausieren werden muss. Das ist natürlich schmerzhaft für die Nationalmannschaft, besonders aber auch für Enkes Club, Hannover 96.

Wer das Tor gegen Russland hüten wird, ist dabei noch nicht sicher. Oliver Bierhoff legte sich bei der DFB-Pressekonferenz nicht fest – schließlich sei dies eine Entscheidung des Trainerstabes. Bierhoff, wie auch Mittelfeldspieler Thorsten Frings äußerten sich aber zuversichtlich, dass beide Keeper das nötige Niveau hätten, gegen die Russen den Kasten “sauber” zu halten. Am Freitag wird die neue Nummer 1 im deutschen Tor von Jogi Löw präsentiert werden.

Enke bricht sich die Hand – Torwartfrage offen

Schon vor dem Spiel war die Torwartfrage von Jogi Löw offen gelassen worden. Robert Enke, der in den letzten drei Spielen im Tor stand – und drei Treffer kassieren musste – bescheinigte der Bundestrainer allerdings, keinen Fehler gemacht zu haben. Alles deutete somit auf Enke hin – bis heute die Hiobsbotschaft eintrifft: Enke hat sich im “Geheimtraining” die Hand gebrochen – genauer gesagt das “Kahnbein”, einen Handwurzelknochen, der aber auch schon vor Titan Oli so hieß.

Mit Tim Wiese und René Adler stehen zwei Ersatzleute bereit. Wir sind gespannt, wer am Donnerstag in Dortmund gegen Russland aufläuft!

Deutschland – Russland: Hiddink spielt in Dortmund auf Sieg

Viele Fußballer haben einen Angstgegner. Der von Guus Hiddink, dem Trainer der russischen Nationalmannschaft heißt Oliver Bierhoff. Zwei mal spielte Hiddink bereits gegen Deutschland – 2002 als Trainer von Südkorea und 1996, als er die Niederlande coachte. Beide Male ging das Spiel mit 0:1 verloren, aus Hiddinks Sicht. Doch dieses Mal soll alles anders werden: In Dortmund spielt Hiddink mit seinem Team am 11. Oktober auf Sieg.

Hiddinks Landsman Dick Advocaat, Trainer bei UEFA-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg und somit ein Kenner des russischen Fußballs hält den Sieg durchaus für möglich: “Wenn Russland so spielt wie gegen Holland bei der EM, wird es für Deutschland gefährlich!”

Beachtlich ist, das fast alle Spieler der Sbornaja, der russischen Nationalmannschaft, auch wirklich in Russland spielen. Eine Liga also, die bald zu den stärksten Europas gehören könnte und die man dringend im Auge behalten sollte.

Generationenwechsel auf Eis – Deutschland gegen Russland mit bewährter Formation

Ballack als Regisseur, Frings als Assistent. An dieser bewährten Formel wird Jogi Löw auch gegen Russland nichts ändern. Die beiden Namen, die nun ja auch wieder auf den Trikots erscheinen dürfen, sind also gesetzt und werden die Szenerie gegen Russland – und später auch gegen Wales – bestimmen. Doch was bedeutet das für das deutsche Team?

In der Zeit, als die beiden im September verletzungsbedingt ausfielen – ein Schelm, wer Böses über das Alter der beiden Akteure denkt! – hatten Thomas Hitzlsperger und Simon Rolfes Nachfolgeansprüche angekündigt. Das ganze blieb allerdings verbaler Natur, die zwingenden, überzeugenden Momente auf dem Platz blieben aus, noch nicht genug, um die altgedienten Kaliber Ballack und Frings zu verdrängen.

Hinter der Mittelfeldfrage steht natürlich aber ein größerer Problemkomplex. Was passiert mit der Generation um Ballack, Frings, Klose oder Metzelder? Routinierte Haudegen ohne Frage – aber wann und wo kommt der Generationenwechsel? Nach der WM? Auch die ehemaligen Teenie-Helden Podolski, Lahm und Schweinsteiger sind mittlerweile gereift. Es bleibt abzuwarten, was passiert – doch irgendwann muss man mit Mut auch neuen Schwung in das deutsche Team bringen.

“dfb hautnah” – 21.500 Zaungäste beim Nationalmannschaftstraining

Da kann selbst die gute alte Säbener Straße einpacken: Bei der Dankeschön-Aktion “dfb hautnah”, bei dem der Fußballverband einen ganzen Aktionstag als Dank für die Fan-Unterstützung während der Europameisterschaft organisiert hatte, fanden sich 21.500 Zuschauer zur öffentlichen DfB-Traininseinheit in der Düsseldorfer LTU-Arena ein.

Das Feedback der Nationalspieler war einheitlich gut, aber was will man auch anderes erwarten. Vor den eigenen Fans ein paar lockere Trainingseinheiten samt lockerem Traben und synchronisiertem Stretching zu absolvieren gehört sicher zu den angenehmeren Seiten des Fußballerlebens. Gleichzeitig sitzt aber natürlich auch schon der Gedanke an den nächsten Gegner Russland im Nacken. 90% reichen nicht, mahnte Bundestrainer Jogi Löw bereits an – eine solide Mannschaftsleistung muss her, um das Spiel Deutschland – Russland am 11. Oktober für sich zu entscheiden. Der Kader für die beiden Spiele, der auch bei “dfb hautnah” auflief, steht dabei schon seit einigen Tagen fest. Vier Tage bleiben noch für die Vorbereitung, dann rollt der Ball in Dortmund beim Spiel, dass der Focus bereits als “vorentscheidend” für die WM-Qualifikationb bezeichnet.

Ein Sieg wäre auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung – die Play-Offs müssen wir unseren Nerven ja nun wirklich nicht antun!

Schreckgespenst “Relegationsspiele” – was passiert, wenn wir nur zweiter werden?

Gruppe 4, mit Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan, Liechtenstein und Deutschland, ist sicherlich eine machbare Gruppe, doch der Gruppensieg ist für Deutschland alles andere als sicher. Zwar rangiert der DfB derzeit auf Platz 1, man hat aber auch ein Spiel mehr als beispielsweise Russland.

Die 9 Gruppensieger des UEFA-Qualifikationsturniers qualifizieren sich direkt für Südafrika und können sich auf Quartiersuche begeben – was Oliver Bierhoff jetzt schon optimistisch angeht. Der schlechteste der neun Gruppenzweiten scheidet direkt aus, die anderen acht bestreiten jeweils Relegationsspiele, um noch ein Ticket zu lösen. Dabei kommen übrigens die Spiele gegen den jeweiligen Gruppenletzten nicht in die Wertung – damit Torfestivals wie gegen Liechtenstein nicht die ganze Sache verzerren.

Diesen Stress müssen wir uns nun ja aber wirklich nicht zumuten, oder?

Trikot-Retro aus den 70ern

Herrlich, diese alte Ausgabe des ZDF Sportstudios, in der ein Designer angeheuert wird, um ad hoc die langweiligen und tristen Bundesligatrikots aufzuhübschen. Mit atemberaubenden Tanzeinlagen werden die dann vor der Kamera vorgestellt. Zurücklehnen, anschauen und genießen!

“Er malt von Beruf Häuser an, Brücken an – und beschäftigt sich mit der Frage, wie die bunte Welt noch bunter gemacht werden kann.” Und dann noch das Highlight. Günther Netzer himself!

via http://fussball-lebt.de/?p=37, http://www.ringfahndung.de/archives/bunte-bundesliga, http://www.nerdcore.de/wp/2008/09/22/bundesliga-fashion-dance/, http://www.pleitegeiger.de/archives/1898

Die Rückkehr der Trikotnamen und Quartiersuche in Südafrika

Man ist wohl guter Dinge im DFB-Lager.

Oliver Bierhoff hat angekündigt, dass die Spielernamen auf den Trikots beim Spiel gegen Russland das erste Mal seit der EM wieder zu sehen sein werden. Zuvor hatte sich Kapitän Michael Ballack dafür stark gemacht, schließlich dienen sie der Idenfitikation durch die Fans. Hintergrund war gewesen, dass die FIFA einige seltsame Regelungen zur künftigen Handhabe der Trikots der Nationalmannschaften erlassen hatte.

Außerdem begibt man sich bereits auf Quartiersuche in Südafrika. Auch wenn es dafür natürlich sehr früh ist, sieht man wenigstens, dass die Leute im Verband an die Qualifikation glauben! In Frage kommen wohl Johannesburg, Pretoria und Kapstadt. Während letztere die schönste und sicherste der drei Städte ist, haben die anderen beiden einen sportmedizinischen Vorteil: Sie liegen auf jeweils 1500 bzw. 1800 m Höhe. Interessant auch, wie Spiegel Online berichtet, dass es zum Zeitpunkt der WM übrigens eher kühl sein wird in Südafrika, um nicht zu sagen “winterlich”.

Deutschland – Russland und Deutschland – Wales: Der Kader

Kapitän Michael Ballack und Mittelfeldveteran Torsten Frings sind ja wie bereits hier angekündigt zurück im Team, das Jogi Löw am Freitag für die beiden FIFA WM 2010 Qualifikationsspiele für Südafrika gegen Russland und Wales nominiert hat. Beide fehlten gegen Liechtenstein und Finnland im letzten Monat: Während Chelsea-Mittelfeldspieler Ballack an einer Fußverletzung litt, hatte sich Frings die Nase bei einem Basketballspiel gebrochen. Beide sollen nun helfen, den Platz 1 in der Gruppe 4 zu verteidigen, auf dem Deutschland nach dem 6:0-Sieg gegen Liechtenstein und dem 3:3-Unentschieden gegen Finnland steht.

Die nächsten Gegner lauten Russland, in Dortmund am Samstag den 11. Oktober, und Wales, in Mönchengladbach am 15. Oktober, also nur vier Tage später. Fünf Spieler wurden von Löw wieder ins Team berufen, neben Ballack und Frings auch Torwart René Adler, Verteidiger Arne Friedrich und Jermaine Jones vom FC Schalke 04. Durch seine beeindruckende Serie von sieben Toren in sechs Spielen hat sich auch Leverkusens Patrick Helmes eine Position im Kader erspielt

Schlechter sieht es für Christoph Metzelder aus, der in dieser Saison noch um seinen Stammplatz bei Real Madrid kämpft. Mit Mertesacker, Westermann und Tasci stehen drei gute Optionen zur Verfügung. Mit Metzelder ist der Trainerstab so verblieben, dass er sich vorerst auf den Stammplatz bei den Königlichen konzentriert, um dann auch wieder die Nationalelf zu verstärken.

Torhüter: Robert Enke (Hanover), Rene Adler (Bayer Leverkusen), Tim Wiese (Werder Bremen)

Verteidigung: Clemens Fritz (Werder Bremen), Arne Friedrich (Hertha Berlin), Marcell Jansen (Hamburg), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (Werder Bremen), Serdar Tasci (VfB Stuttgart), Heiko Westermann (Schalke 04)

Mittelfeld: Michael Ballack (Chelsea ENG), Torsten Frings (Werder Bremen), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Jermaine Jones (Schalke 04), Simon Rolfes (Bayer Leverkusen), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburg)

Angriff: Mario Gomez (VfB Stuttgart), Patrick Helmes (Bayer Leverkusen), Miroslav Klose (Bayern München), Kevin Kuranyi (Schalke 04), Lukas Podolski (Bayern München)

FIFA-Schiedsrichter – der lange Weg nach Südafrika

Nicht nur für Spieler und Fans geht es um heißbegehrte Plätze in Südafrika – auch unter Schiedsrichtern spielt sich vor den großen Fußballturnieren ein eigener Wettbewerb ab. Dazu hat die FIFA die Gruppe der “Elite-Schiedsrichter” eingeführt, die derzeit aus den 53 besten Referees der Welt besteht. Ende September traf sich diese Gruppe zu einem Seminar in Zürich ein, das natürlich auch der Vorbereitung auf die WM in Südafrika dient. Die Anforderungen an Schiedsrichter sind immens, neben natürlich hundertprozentigem Verständnis auch der absurdesten Regeln (Was passiert, wenn ein indirekter Freistoß versehentlich direkt ins eigene Tor befördert wird?), sind auch die physischen Mindestleistungen nicht ohne – ganz zu schweigen vom psychischen Druck, der auf den Schiedsrichtern lastet, wenn der Ball in Richtung Strafraum fliegt. Auch englische Sprachkenntnisse werden von der FIFA verlangt.

Noch steht die Entscheidung über den endgültigen Schiri-Kader noch nicht fest, aber sie wird sicherlich mit Spannung erwartet. Nur schade, dass “unser” Dr. Markus Merk nichtmehr dabei sein wird!

Günstige Tickets für Deutschland – Russland und Deutschland – Wales

Wir haben einige Tickets aufgetrieben, die deutlich günstiger sind als aus den offiziellen Verkaufsstellen. Gefunden haben wir diese bei Viagogo, einem Marktplatz für Von-Fan-zu-Fan-Verkäufen. Schon ab weniger als 30 € kann man so dabei sein, wenn Ballack & Co. auf Punktejagd gegen Russland und gegen Wales gehen.

Tickets Deutschland – Russland ab 64 €

Tickets Deutschland Wales ab 22 €

Hier auch nochmal der Link zur Gesamtauflistung der Tickets für die WM-Qualifikation.

Neuer Präsident Kgalema Motlanthe für die WM

Weiterhin volle Unterstützung für die WM 2010 hat der neue Präsident Südafrikas, Kgalema Motlanthe, FIFA-Präsident Joseph Blatter per Telefon zugesagt. Der neue Präsident hatte das Amt angetreten, nachdem der bisherige Amtsinhaber, der seit 1999 regierende Nachfolger Nelson Mandelas, Thabo Mbeki, Ende September seinen Rücktritt eingereicht hatte. Hintergrund war wachsender Druck in der eigenen Partei, wo sich ein Machtkampf zwischen verschiedenen Lagern angebahnt hat.

Motlanthes Unterstützung war zwar zu erwarten, dennoch ist sie eine Meldung wert, da man nun wirklich beruhigt in die Zukunft sehen kann. Bleibt zu hoffen, dass sich der Aufschwung für Südafrikas Wirtschaft so ereignet wie von den Politikern erhofft, beispielsweise beim Bau der neuen Stadien.

Deutschland – Wales, Tickets ab 27 € (15. Oktober, Mönchengladbach)

Bei der Tickettauschbörse Viagogo gibt es wieder Angebote für günstige Tickets von Fan zu Fan für Tickets ab 27 € für das Spiel Deutschland – Wales am 15. Oktober in Mönchengladbach. Ein bisschen edler geht es beim Worldticketshop zu, wo es die Karten zum Originalausgabepreis von 99 € gibt.

Die werten Leser seien an dieser Stelle auch auf unsere Auflistung über die Tickets für die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft verwiesen, die wir zusammen gestellt haben. Besonders interessant natürlich das Spiel der WM-Quali Deutschland – Russland am 11.10. in Dortmund.

WM 2010 Stadion Peter Mokaba, Polokwane, Limpopo

Polokwane, Heimat des umzubauenden Peter-Mokaba-Stadion liegt inmitten der Region Limpopo, die an drei der Nachbarstaaten Südafrikas grenzt, Botsuana, Mosambik und Simbabwe. Auch hier befindet sich ein Großwildpark in der Nähe, wie schon beim WM 2010 Stadion Mbombela. Genauer gesagt handelt es sich nicht um einen Umbau im klassischen Sinne, sondern um eine Erweiterung des bisherigen Peter-Mokaba-Sportzentrums, einige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. 45.000 Zuschauer sollen hier Platz finden, nachdem über eine Milliarde Rand in den Neubau geflossen sein werden. Die Fertigstellung ist allerdings erst für das Jahr 2010 geplant. Limpopo ist die Region in Südafrika mit den meisten angemeldeten Fußballern.

Benannt ist das Stadion nach Peter Mokaba, einem ehemaligen Aktivisten des African National Congress. Er war äußerst aktiv im Kampf gegen das Apartheitsregime, und zeigte dort oft militante Ansichten. Von ihm stammt angeblich der Schlachtruf “Kill the Boer, kill the farmer!”. Später wurde er zu tragischen Figur. Bis zu seinem Tod im Jahr 1999 leugnete er die Existenz der AIDS-Pandemie, die sein Land heimsucht. Es wird vermutet, dass er selbst der Krankheit zum Opfer fiel.

Hier geht es zur Übersicht der WM 2010 Stadien in Südafrika.

Mit Routiniers gegen Russland und Wales

“Keine Experimente” – Die Maxime, die schon Adenauer zum Wahlsieg verhalf, soll nun auch die Deutsche Nationalelf ein gutes Stück näher an die Qualifikation zur Fußball-WM 2010 bringen. “Keine Experimente”, das heißt insbesondere, dass die im September noch verletzten Ballack, Frings, Friedrich und Mertesacker zurück in die Elf rutschen. Das sorgt sicherlich für etwas Konfliktpotenzial im Team, wo doch auch eine junge Generation um Thomas Hitzlsperger nachdrückt.

Nach dem holprigen Spiel gegen Finnland, das nach dreimaliger Führung der Skandinavier gerade noch mit 3:3 beendet worden konnte, stehen nun die beiden Prüfungen gegen Wales und Russland an, innerhalb weniger Tage.

Die Tabelle sieht vor den Spielen zwar noch einigermaßen gut aus für Deutschland, wichtig ist dabei aber, dass Russland ein Spiel weniger hat.

TABELLE SPIELE TORE PUNKTE
1. Deutschland 2 9:3 4
2. Russland 1 2:1 3
3. Wales 2 2:2 3
4. Finnland 1 3:3 1
5. Aserbaidschan 2 0:1 1
6. Liechtenstein 2 0:6 1