Südafrika

Deutschland gegen Argentien – Traum-Viertelfinale in Südafrika

Deutschland gegen Argentinien im Viertelfinale – Traumspiel am 3. Juli 2010 in Kapstadt

Was für ein Spiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen England! 4:1 werden die Engländer um Wayne Rooney vom Platz gefegt – und auf einmal ist Deutschland wieder einer Fußballmacht. Das DfB-Team startete gut gegen Australien, dann die Spiele gegen Serbien und Ghana eher durchwachsen. Dann aber: Mit aller Gewalt schoss sich Deutschland ins Viertelfinale!

Argentinien – für Deutschland geht es gegen eines der besten Fußballteams der Welt

Überragende Leistungen bot bisher auch die “albiceleste”, die Nationalmannschaft Argentiniens. Gecoacht von Diego Maradona, dem “Spieler des Jahrhunderts” und ausgestattet mit Lionel Messi, dem wohl gegenwärtigen besten Spieler der Welt – auf die Deutschen wartet ein echter Brocken.

Am 3. Juli – im Kapstadt-Stadion

Das Kapstadt-Stadion wurde extra für die WM erbaut. 68.000 Zuschauer werden am 3. Juli hier Deutschland gegen Argentinien miterleben. Ein Klassiker des Weltfußballs. 2006 waren die Deutschen noch siegreich – wir drücken die Daumen, dass die DfB-Elf um Özil, Schweinsteiger, Lahm und Müller auch nach dem Spiel am Sonntag wieder im Halbfinale der WM steht.

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Tickets für Deutschland gegen Argentinien – noch zu bekommen!

Noch gibt es Tickets! Zwar ist das Spiel ausverkauft, aber über die Ticketbörsen ist noch etwas zu holen. Unser Tipp für das Spiel: Jetzt gleich zuschlagen um die letzten Karten auf Viagogo abzugreifen. Es könnte ein Jahrhundertspiel werden!

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Auslosung heute Abend – gegen wen spielt Deutschland bei der Weltmeisterschaft?

Deutschland in Topf 1 mit den besten Teams

Für die Auslosung für die Endrunde der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika befindet sich Deutschland im Topf 1. Das heißt, dass das deutsche Team nicht gegen eines dieser Team in der Gruppenphase spielen wird. Gute Nachrichten – denn hier finden sich die Top-Teams. Neben Deutschland auch Brasilien, Spanien, Italien, Argentinien, England und die Niederlande. Auch Gastgeber Südafrika befindet sich in diesem Topf. Gegen Argentinien spielt Deutschland bereits am 3. März in München.

Mögliche Gegner für die Deutschen: Portugal und Frankreich

Die als Gruppenkopf gesetzte Elf von Jogi Löw könnte bereits in der Vorrunde beispielsweise auf Frankreich oder Portugal treffen. Diese beiden Teams befinden sich in Top 4, dem “Europäischen Topf”. Andere Gegner könnten auch Südkorea, Mexiko, USA, Nigeria oder Griechenland sein.

Charlize Theron lost aus – Glücksfee für die Deutsche Nationalmannschaft?

Das bleibt zu hoffen. Der blonde Engel leistete sich bei der Probeziehung schon eine fiese Spitze gegen die FIFA: Als sie die letzte Kugel zog, war klar, dass der Name der noch fehlenden Franzosen auf dem Zettel stehen würde. Stattdessen sagte Theron laut: “Irland!”.

FIFA beantwortet Fragen zum offiziellen Ticketverkaufsprozess

Aus einem offiziellen Dokument der FIFA zum Ticketverkaufsprozess für die WM 2010:

1) Nach welchen Grundsätzen wurden die Kartenpreise festgelegt?
Die FIFA versteht die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ungeachtet des Austragungsorts als exklusive internationale Sportveranstaltung. Aus diesem Grund liegen die Kartenpreise für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ etwa auf dem Niveau von 2006. Nichtsdestotrotz berücksichtigt die FIFA auch die Besonderheiten des lokalen Markts. Die Kartenpreise für die WM 2010 tragen deshalb sowohl der Globalität der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ als auch den Bedürfnissen des Heimmarkts Rechnung.

2) Wieso haben die FIFA und das LOC die Preise für die Kategorie 4 so tief angesetzt?
In Deutschland kosteten die billigsten Karten 2006 EUR 35 (ca. USD 51). In Südafrika sind es nur USD 20. Die FIFA und das LOC wollen mit diesen sehr tiefen Preisen die einfachen Fans, die sich sonst keine WM-Karten leisten könnten, ansprechen und sie so an diesem einzigartigen Ereignis teilhaben lassen.

3) Wie gross sind die Kontingente der vier Kategorien?
Die Kontingente wurden noch nicht festgelegt. Diese hängen von der Kapazität der Stadien ab, die erst nach deren Konfiguration, die zudem von Spiel zu Spiel ändern kann, feststeht. Die FIFA und das LOC wollen in jedem Stadion mindestens 15 %, nach Möglichkeit bis 20 % der Kaufkarten der Kategorie 4 zuteilen.

4) Wie viele Karten werden für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ angeboten?
Die genaue Anzahl steht noch nicht fest. Sie wird erst zu einem viel späteren Zeitpunkt festgelegt. Gestützt auf die definitiven Zahlen bei den letzten Weltmeisterschaften und die geschätzte Bruttokapazität der zehn Stadien bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ sind für die 64 Spiele zwischen 2,8 bis 3,1 Millionen Kaufkarten zu erwarten. Diese Schätzung entspricht in etwa der Anzahl Karten, die für die Endrunden 2002 und 2006 in den Verkauf gelangte.
Die Anzahl Kaufkarten stimmt indes nicht mit der Bruttokapazität der Stadien überein, da für die Medien und Ehrengäste sowie aus Sicherheits- und anderen Gründen Plätze verlorengehen. Erst wenn der genaue Platzverlust feststeht, können die FIFA und das LOC die Anzahl Kaufkarten für die einzelnen Spiele bestimmen.

5) Wann wird der Kartenverkauf anlaufen?
Die erste Phase des öffentlichen Kartenverkaufs wird voraussichtlich im Februar 2009 anlaufen. Hospitality-Pakete werden bereits ab dem dritten Quartal 2008 angeboten. Weitere Informationen zu den Verkaufskanälen, dem FIFA-Reiseveranstalter-Programm, den nachfolgenden Verkaufsphasen und dem Verfahren für Kartenanträge für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ werden 2008 bekanntgeben.

6) Wer zeichnet für den Kartenverkauf verantwortlich?
Die FIFA trägt die Hauptverantwortung. Der Kartenverkauf wird unter der Leitung der FIFA und des LOC vom FIFA-Dienstleistungsunternehmen MATCH abgewickelt.

7) Wie will die FIFA den Verkauf von WM-Tickets auf dem Schwarzmarkt verhindern?
Schliesslich kann der Wert der Karten auf dem Schwarzmarkt ohne Weiteres dem Jahresgehalt eines gewöhnlichen Arbeiters in Südafrika entsprechen. Die FIFA und das LOC sind sich bewusst, dass der Schwarzmarkthandel nie gänzlich unterbunden werden kann. Sämtliche Anspruchsgruppen tun jedoch alles Erdenkliche, um den Schwarzmarkt auszuschalten, insbesondere mit der Schaffung der Kategorie 4 und des
Kartenfonds, die Bedürftigen und Niedrigverdienern in Südafrika WM-Spielbesuche ermöglichen sollen.

8) Wieso kommt der Kartenfonds allen Bewohnerinnen und Bewohnern Südafrikas und nicht nur den südafrikanischen Bürgerinnen und Bürgern zugute?
Aus rechtlichen und anderen Gründen ist eine Diskriminierung allein aufgrund der Nationalität zu vermeiden. Zudem darf man nicht davon ausgehen, dass sich alle Ausländerinnen und Ausländer in Südafrika WM-Karten leisten können. Das wäre ein Irrglaube. Das Vertriebssystem wird auf jeden Fall so ausgestaltet, dass möglichst nur bedürftige Fussballfans von diesen Freikarten profitieren können.

9) Werden für alle 64 Spiele, einschliesslich des Endspiels, Freikarten zur Verfügung stehen?
Ja. Aufgrund der grossen Nachfrage wird die Mehrheit der Karten jedoch für Gruppenspiele bestimmt sein. Die genaue Anzahl der Karten pro Spiel hängt von der Kapazität des jeweiligen Stadions, der Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner im Einzugsgebiet des Stadions, der Turnierphase und den beteiligten Teams ab. Für die 48 Gruppenspiele stehen insgesamt mehr Freikarten zur Verfügung als für die restlichen 16 Partien.

10) Die Karten der Kategorie 4 sind vergleichsweise billig. Die Preise für alle anderen Kategorien liegen aber über denjenigen von 2006. Macht die FIFA damit nicht ein Riesengeschäft?
Nein. Die Erträge aus dem Kartenverkauf (nach Abzug der Mehrwertsteuer und der Betriebskosten vom Kartennennwert) gehen an das lokale Organisationskomitee und sind dessen wichtigste Einnahmequelle.

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Die Rückkehr der Trikotnamen und Quartiersuche in Südafrika

Man ist wohl guter Dinge im DFB-Lager.

Oliver Bierhoff hat angekündigt, dass die Spielernamen auf den Trikots beim Spiel gegen Russland das erste Mal seit der EM wieder zu sehen sein werden. Zuvor hatte sich Kapitän Michael Ballack dafür stark gemacht, schließlich dienen sie der Idenfitikation durch die Fans. Hintergrund war gewesen, dass die FIFA einige seltsame Regelungen zur künftigen Handhabe der Trikots der Nationalmannschaften erlassen hatte.

Außerdem begibt man sich bereits auf Quartiersuche in Südafrika. Auch wenn es dafür natürlich sehr früh ist, sieht man wenigstens, dass die Leute im Verband an die Qualifikation glauben! In Frage kommen wohl Johannesburg, Pretoria und Kapstadt. Während letztere die schönste und sicherste der drei Städte ist, haben die anderen beiden einen sportmedizinischen Vorteil: Sie liegen auf jeweils 1500 bzw. 1800 m Höhe. Interessant auch, wie Spiegel Online berichtet, dass es zum Zeitpunkt der WM übrigens eher kühl sein wird in Südafrika, um nicht zu sagen “winterlich”.

Neuer Präsident Kgalema Motlanthe für die WM

Weiterhin volle Unterstützung für die WM 2010 hat der neue Präsident Südafrikas, Kgalema Motlanthe, FIFA-Präsident Joseph Blatter per Telefon zugesagt. Der neue Präsident hatte das Amt angetreten, nachdem der bisherige Amtsinhaber, der seit 1999 regierende Nachfolger Nelson Mandelas, Thabo Mbeki, Ende September seinen Rücktritt eingereicht hatte. Hintergrund war wachsender Druck in der eigenen Partei, wo sich ein Machtkampf zwischen verschiedenen Lagern angebahnt hat.

Motlanthes Unterstützung war zwar zu erwarten, dennoch ist sie eine Meldung wert, da man nun wirklich beruhigt in die Zukunft sehen kann. Bleibt zu hoffen, dass sich der Aufschwung für Südafrikas Wirtschaft so ereignet wie von den Politikern erhofft, beispielsweise beim Bau der neuen Stadien.

WM 2010 Stadion Mbombela

Das Stadion Mbombela wird extra für die WM 2010 in Südafrika neu erbaut. Nach der Fertigstellung wird es eine wunderbare Ergänzung für das Fußballleben in Nelspruit sein und den Einwohnern noch lange nach der Weltmeisterschaft Freude bereiten. So ist zumindest der Plan, denn momentan gibt es kein Fußballstadion, das internationalen Standard entspricht in der Provinz Mpumalanga. So könnte das Stadion ein weiterer Repräsentant für den Infrastrukturaufschwung in Südafrika sein.

Mbombela erhält seinen Namen von der örtlichen Gemeinde, welche die Stadt Nelspruit beinhaltet. Das Wort “Mbombela” entstammt der siSwati-Sprache und heißt wörtlich übersetzt “viele Leute zusammen auf kleiner Fläche”. Das Stadion wird in der Form eines rechteckigen Vierecks gebaut, um sicher zu stellen, dass wirklich alle Plätze gute Sicht auf das Spielfeld haben.

Das Stadion wird ungefähr sieben Kilometer vom Stadtzentrum und zwölf Kilometer vom nahen Kruger-Mpumalanga-Flughafen gebaut werden. Somit ist es ebenfalls nahe zu Wildparks, wodurch Besucher die Möglichkeit haben, in den Zeiten zwischen den Spielen das beeindruckende Tierleben Südafrikas zu beobachten.

Die Fertigstellung ist für Oktober 2009 geplant. Danach sollen 46.000 Zuschauer im Stadion Platz finden.

Hier geht es zur Übersicht der WM 2010 Stadien in Südafrika.

Die WM-Stadien in Südafrika

Die gute Nachricht zuerst: Alle Stadien sind nun wieder im Zeitrahmen. Für das Mammut-Projekt Fußball-WM 2010 mussten fünf der Stadien grundlegend rennoviert werden. Immerhin wird die gesamte Fußballwelt zu Gast sein.

Immer wieder gab es Bedenken, dass die Stadien nicht rechtzeitig fertig werden. Dies ist aber nun vom Tisch, wenn auch bekannt wurde, dass die Stadien deutlich teurer werden als erwartet. Aber diese Neuigkeit ist ja schon fast eine, die wir bei jedem Sportevent und bei jedem großen Bauprojekt erwarten.

Der erste wichtige Termin ist bereits nächstes Jahr: Bis Dezember 2008 müssen die Stadien fertig gestellt werden, die für den Confed-Cup 2009 verwendet werden. Das Organisationskomitee in Person von Danny Jordaan ist sich sicher, dass bereits im Oktober 2009 dann auch wirklich alle Stadien “spielbereit” sind.

Die WM-Stadien im Überblick

Neugebaut und renoviert – 2010 will sich Südafrika ganz besonders herausgeputzt der Welt präsentieren. Die Stadien sind im Einzelnen:

  • Durban-Stadion, Durban
  • Soccer City, Johannesburg
  • Free State, Mangaung / Bloemfontein
  • Mbombela, Nelspruit
  • Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
  • Ellis Park, Johannesburg
  • Green Point, Kapstadt
  • Nelson Mandela Bay / Port Elizabeth
  • Peter Mokaba, Polokwane
  • Loftus Versfeld, Pretoria / Tshwane

Weitere Infos zu den Stadien gibt es z.B. hier.

Tickets und Datenschutz – was erwartet uns 2010?

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2010 ging es hoch her in Sachen Datenschutz. Gegen Hooligans und gegen asymmetrischen Terror wollte man sich Schützen, mit RFID-Tags und der Ausweisnummer auf dem Ticket, mit Kampfjets der Bundeswehr und Polizeihundertschaften. Vermutlich waren die Ziele der Verantwortlichen wirklich ehrenhaft, München 1972 oder die Ausschreitungen – deutscher – Fans 1998 bei der WM in Frankreich haben gezeigt, dass auch Sportevents ein enormes Sicherheitsrisiko beinhalten und dass man nicht vergessen darf, dassder Verlust eines Menschenlebens durch kei Sportturnier gerechtfertigt wird.

Dennoch: Die FIFA scheint aus den Erfahrungen 2006 gelernt zu haben. Damals lag der Verkauf der Tickets in der Hand des deutschen Organisationskomittee. 2010 wird die Verantwortung dafür wieder direkt bei der FIFA liegen. Urs Linsi, ehemals Generalsekretär der FIFA, sagte bereits 2006: “So viele Daten wie die Deutschen werden wir beim nächsten Turnier nicht speichern.” Gute Neuigkeiten also für Datenschützer?

Die genauen Regelungen werden uns wohl erst noch bekannt gegeben – wir werden sie dann direkt auch hier veröffentlichen. Um ständig darüber informiert zu werden, empfiehlt es sich, den WM 2010 Tickets RSS-Feed zu abbonnieren!

Fußball-WM 2010 – Aufschwung für Südafrika?

Südafrika ist öfters Gastgeber für große Sportereignisse, beispielsweise für den Rugby World Cup (1995) oder den Cricket World Cup (2003). Aber die Fußballweltmeisterschaft, das zweitgrößte Sportereignis nach den Olympischen Spielen – und wenn man sich die TV-Zuschauerzahlen ansieht sogar noch größer – ist eine Klasse für sich. Für vier Wochen im Jahr 2010 wird Südafrika das Zentrum der Welt sein. Die Augen von Milliarden Zuschauern und eine geschätzte Zahl von drei Millionen Besuchern aus aller Welt werden sich am südlichen Ende Afrikas versammeln, um gemeinsam ein fantastisches Fußballfest zu feiern.

Doch was bedeutet das für das Land? Als die FIFA sich entschied, die Weltmeisterschaft das erste Mal nach Afrika zu bringen, tat sie es nicht nur basierend auf den bisher existierenden Dingen – sowohl Infrastruktur im Bereich Transport, Telekommunikation und Sportanlagen, als auch ein Volk, das bekannt für seine Begeisterungsfähigkeit und Gastfreundschaft ist. Die FIFA blickte auch voraus: 2010 sollen die Fußballfans die Vorzüge einer Investition von mehreren Milliarden Rand genießen können, wie kürzlich von der Regierung bekannt gegeben wurde.

Zwischen jetzt und 2010 wird Südafrika alleine 5 Milliarden Rand investieren, um die 10 FIFA World Cup Stadions auszubauen. Die gleiche Summen fließen jeweils in die Flughäfen des Landes, sowie noch einmal die das Straßen- und Schienennetz. Die Zeitpläne sind eng, aber es sieht gut aus, dass die “Gautrain” als Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Johannesburg, Johannesburg International Airport und Pretoria rechtzeitig fertig und betriebsbereit ist.

Glaubt man der Consulting-Firma Grant Thornton, wird die Weltmeisterschaft rund 20 Milliarden Rand in Südafrikas Wirtschaft spülen, geschätzte 12 Milliarden Rand, die direkt ausgegeben werden sowie ungefähr 160.000 neue Arbeitsstellen. Besonders die Tourismusindustrie des Landes will von den drei Millionen besuchern profitieren, während Baufirmen gerne etwas vom riesigen Kuchen der Bauvorhaben abhaben möchten.

Die indirekten Folgen durch das gestiegene Ansehen Südafrikas in der Welt sollen aber noch weitaus größere Folgen haben. Während die direkten Ausgaben der Wirtschaft natürlich einen großen Schub verpassen werden, werden die indirekten Folgen weitaus bedeutender und nachhaltiger sein, wenn sie ihre volle Entfaltung auch erst in einigen Jahren zeigen werden. Gehofft wird auf ein gestiegenes Ansehen Südafrikas und des gesamten Kontinents bei Investoren aus aller Welt.

2006 machte Präsident Thabo Mbeki klar, dass die WM 2010 nicht nur Südafrikas Entwicklung beschleunigen könnte, sondern dem gesamten Kontinent helfen könnte. “Im Gegenzug für die unersetzlichen Vorteile, die uns die FIFA und der Rest der Fußballwelt bescheren, werden wir sicherstellen, dass 2010 die beste Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten wird!” – markige Worte, aber wenn wir es nach der WM 2006 in Deutschland jemandem gönnen, uns zu übertreffen, dann doch sicher den Südafrikanern.

Probleme in Atomkraftwerk in Johannesburg

Mehrere Pannen, die am Montag begannen, haben dazu geführt, dass das einzige Atomkraftwerk in Südafrika abgeschaltet werden musste. Der Defekt im Kühlsystem, der zur Abschaltung führte, markiert so einen neuen Rückschlag in der Energiekrise im Land. Diese zu lösen gehört zu den Punkten, die erfüllt sein müssen, soll die WM 2010 reibungslos stattfinden können.