Artikel zum Schlagwort: 2010

Neuigkeiten zur WM-Ticketvergabe

Ein paar neue Informationen der FIFA sind durchgesickert: Klar ist nun z.B. bereits, dass dieses Mal 12% der Tickets der Gruppenspiele an die jeweiligen Verbände gehen – anstatt 8% wie beispielsweise bei der letzten WM in Deutschland.

Weitere Informationen hier: WM 2010 Tickets.

FIFA-Schiedsrichter – der lange Weg nach Südafrika

Nicht nur für Spieler und Fans geht es um heißbegehrte Plätze in Südafrika – auch unter Schiedsrichtern spielt sich vor den großen Fußballturnieren ein eigener Wettbewerb ab. Dazu hat die FIFA die Gruppe der “Elite-Schiedsrichter” eingeführt, die derzeit aus den 53 besten Referees der Welt besteht. Ende September traf sich diese Gruppe zu einem Seminar in Zürich ein, das natürlich auch der Vorbereitung auf die WM in Südafrika dient. Die Anforderungen an Schiedsrichter sind immens, neben natürlich hundertprozentigem Verständnis auch der absurdesten Regeln (Was passiert, wenn ein indirekter Freistoß versehentlich direkt ins eigene Tor befördert wird?), sind auch die physischen Mindestleistungen nicht ohne – ganz zu schweigen vom psychischen Druck, der auf den Schiedsrichtern lastet, wenn der Ball in Richtung Strafraum fliegt. Auch englische Sprachkenntnisse werden von der FIFA verlangt.

Noch steht die Entscheidung über den endgültigen Schiri-Kader noch nicht fest, aber sie wird sicherlich mit Spannung erwartet. Nur schade, dass “unser” Dr. Markus Merk nichtmehr dabei sein wird!

WM 2010 Stadion Peter Mokaba, Polokwane, Limpopo

Polokwane, Heimat des umzubauenden Peter-Mokaba-Stadion liegt inmitten der Region Limpopo, die an drei der Nachbarstaaten Südafrikas grenzt, Botsuana, Mosambik und Simbabwe. Auch hier befindet sich ein Großwildpark in der Nähe, wie schon beim WM 2010 Stadion Mbombela. Genauer gesagt handelt es sich nicht um einen Umbau im klassischen Sinne, sondern um eine Erweiterung des bisherigen Peter-Mokaba-Sportzentrums, einige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. 45.000 Zuschauer sollen hier Platz finden, nachdem über eine Milliarde Rand in den Neubau geflossen sein werden. Die Fertigstellung ist allerdings erst für das Jahr 2010 geplant. Limpopo ist die Region in Südafrika mit den meisten angemeldeten Fußballern.

Benannt ist das Stadion nach Peter Mokaba, einem ehemaligen Aktivisten des African National Congress. Er war äußerst aktiv im Kampf gegen das Apartheitsregime, und zeigte dort oft militante Ansichten. Von ihm stammt angeblich der Schlachtruf “Kill the Boer, kill the farmer!”. Später wurde er zu tragischen Figur. Bis zu seinem Tod im Jahr 1999 leugnete er die Existenz der AIDS-Pandemie, die sein Land heimsucht. Es wird vermutet, dass er selbst der Krankheit zum Opfer fiel.

Hier geht es zur Übersicht der WM 2010 Stadien in Südafrika.

Erste Tickets ab Januar 2009

Das Organisationskomitee hat mitgeteilt, dass die ersten Tickets wohl nun doch schon im Januar 2009 in den Verkauf gehen werden. Als erste Verkaufsorte werden die Spielstätten, das Internet und Flughäfen angegeben. Wieso gerade an Flughäfen ist uns eher unklar, aber hoffen wir mal, dass man sich etwas dabei gedacht hat.

Nicht neu sind hingegen die Infos, dass die billigsten Tickets bereits für 14 € zu haben sind – allerdings sind sie für die ärmeren Fans aus Südafrika reserviert – und dass insgesamt ca. 3,1 Millionen Tickets verkauft werden. Das war aber ja bereits bekannt.

via freiepresse.de

WM 2010 Stadion Mbombela

Das Stadion Mbombela wird extra für die WM 2010 in Südafrika neu erbaut. Nach der Fertigstellung wird es eine wunderbare Ergänzung für das Fußballleben in Nelspruit sein und den Einwohnern noch lange nach der Weltmeisterschaft Freude bereiten. So ist zumindest der Plan, denn momentan gibt es kein Fußballstadion, das internationalen Standard entspricht in der Provinz Mpumalanga. So könnte das Stadion ein weiterer Repräsentant für den Infrastrukturaufschwung in Südafrika sein.

Mbombela erhält seinen Namen von der örtlichen Gemeinde, welche die Stadt Nelspruit beinhaltet. Das Wort “Mbombela” entstammt der siSwati-Sprache und heißt wörtlich übersetzt “viele Leute zusammen auf kleiner Fläche”. Das Stadion wird in der Form eines rechteckigen Vierecks gebaut, um sicher zu stellen, dass wirklich alle Plätze gute Sicht auf das Spielfeld haben.

Das Stadion wird ungefähr sieben Kilometer vom Stadtzentrum und zwölf Kilometer vom nahen Kruger-Mpumalanga-Flughafen gebaut werden. Somit ist es ebenfalls nahe zu Wildparks, wodurch Besucher die Möglichkeit haben, in den Zeiten zwischen den Spielen das beeindruckende Tierleben Südafrikas zu beobachten.

Die Fertigstellung ist für Oktober 2009 geplant. Danach sollen 46.000 Zuschauer im Stadion Platz finden.

Hier geht es zur Übersicht der WM 2010 Stadien in Südafrika.

Die WM-Stadien in Südafrika

Die gute Nachricht zuerst: Alle Stadien sind nun wieder im Zeitrahmen. Für das Mammut-Projekt Fußball-WM 2010 mussten fünf der Stadien grundlegend rennoviert werden. Immerhin wird die gesamte Fußballwelt zu Gast sein.

Immer wieder gab es Bedenken, dass die Stadien nicht rechtzeitig fertig werden. Dies ist aber nun vom Tisch, wenn auch bekannt wurde, dass die Stadien deutlich teurer werden als erwartet. Aber diese Neuigkeit ist ja schon fast eine, die wir bei jedem Sportevent und bei jedem großen Bauprojekt erwarten.

Der erste wichtige Termin ist bereits nächstes Jahr: Bis Dezember 2008 müssen die Stadien fertig gestellt werden, die für den Confed-Cup 2009 verwendet werden. Das Organisationskomitee in Person von Danny Jordaan ist sich sicher, dass bereits im Oktober 2009 dann auch wirklich alle Stadien “spielbereit” sind.

Die WM-Stadien im Überblick

Neugebaut und renoviert – 2010 will sich Südafrika ganz besonders herausgeputzt der Welt präsentieren. Die Stadien sind im Einzelnen:

  • Durban-Stadion, Durban
  • Soccer City, Johannesburg
  • Free State, Mangaung / Bloemfontein
  • Mbombela, Nelspruit
  • Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
  • Ellis Park, Johannesburg
  • Green Point, Kapstadt
  • Nelson Mandela Bay / Port Elizabeth
  • Peter Mokaba, Polokwane
  • Loftus Versfeld, Pretoria / Tshwane

Weitere Infos zu den Stadien gibt es z.B. hier.

RTL überträgt bis zu 18 Spiele der WM 2010 live

Bis zu 18 Spiele wird es bei der Fußball-WM 2010 live auf RTL geben. Dies haben Verhandlungen des Kölner Privatsenders mit Premiere ergeben, mit dem während in Südafrika der Ball rollt durch eine Kooperation eine breite Abdeckung für den Zuschauer zu Hause vor dem Fernseher erreicht werden soll.

via satundkabel.magnus.de und fussball-kurve.de

Wo kann ich 2010 welche Spiele sehen?

  • ARD/ZDF: 46 Spiele, incl. alle Spiele Deutschlands, beide Halbfinale und das Endspiel
  • RTL: 9 Spiele bereits sicher, Option auf weitere 9 (Kooperation mit Premiere)
  • Premiere: alle 64 Spiele live

Immer die letzten Neuigkeiten zur WM 2010 und Tickets

Seit heute gibt es WM 2010 Tickets auch als RSS-Feed, einfach zu abbonnieren über diesen Link: WM 2010 Tickets RSS-Feed

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Fußball-WM 2010 – Aufschwung für Südafrika?

Südafrika ist öfters Gastgeber für große Sportereignisse, beispielsweise für den Rugby World Cup (1995) oder den Cricket World Cup (2003). Aber die Fußballweltmeisterschaft, das zweitgrößte Sportereignis nach den Olympischen Spielen – und wenn man sich die TV-Zuschauerzahlen ansieht sogar noch größer – ist eine Klasse für sich. Für vier Wochen im Jahr 2010 wird Südafrika das Zentrum der Welt sein. Die Augen von Milliarden Zuschauern und eine geschätzte Zahl von drei Millionen Besuchern aus aller Welt werden sich am südlichen Ende Afrikas versammeln, um gemeinsam ein fantastisches Fußballfest zu feiern.

Doch was bedeutet das für das Land? Als die FIFA sich entschied, die Weltmeisterschaft das erste Mal nach Afrika zu bringen, tat sie es nicht nur basierend auf den bisher existierenden Dingen – sowohl Infrastruktur im Bereich Transport, Telekommunikation und Sportanlagen, als auch ein Volk, das bekannt für seine Begeisterungsfähigkeit und Gastfreundschaft ist. Die FIFA blickte auch voraus: 2010 sollen die Fußballfans die Vorzüge einer Investition von mehreren Milliarden Rand genießen können, wie kürzlich von der Regierung bekannt gegeben wurde.

Zwischen jetzt und 2010 wird Südafrika alleine 5 Milliarden Rand investieren, um die 10 FIFA World Cup Stadions auszubauen. Die gleiche Summen fließen jeweils in die Flughäfen des Landes, sowie noch einmal die das Straßen- und Schienennetz. Die Zeitpläne sind eng, aber es sieht gut aus, dass die “Gautrain” als Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Johannesburg, Johannesburg International Airport und Pretoria rechtzeitig fertig und betriebsbereit ist.

Glaubt man der Consulting-Firma Grant Thornton, wird die Weltmeisterschaft rund 20 Milliarden Rand in Südafrikas Wirtschaft spülen, geschätzte 12 Milliarden Rand, die direkt ausgegeben werden sowie ungefähr 160.000 neue Arbeitsstellen. Besonders die Tourismusindustrie des Landes will von den drei Millionen besuchern profitieren, während Baufirmen gerne etwas vom riesigen Kuchen der Bauvorhaben abhaben möchten.

Die indirekten Folgen durch das gestiegene Ansehen Südafrikas in der Welt sollen aber noch weitaus größere Folgen haben. Während die direkten Ausgaben der Wirtschaft natürlich einen großen Schub verpassen werden, werden die indirekten Folgen weitaus bedeutender und nachhaltiger sein, wenn sie ihre volle Entfaltung auch erst in einigen Jahren zeigen werden. Gehofft wird auf ein gestiegenes Ansehen Südafrikas und des gesamten Kontinents bei Investoren aus aller Welt.

2006 machte Präsident Thabo Mbeki klar, dass die WM 2010 nicht nur Südafrikas Entwicklung beschleunigen könnte, sondern dem gesamten Kontinent helfen könnte. “Im Gegenzug für die unersetzlichen Vorteile, die uns die FIFA und der Rest der Fußballwelt bescheren, werden wir sicherstellen, dass 2010 die beste Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten wird!” – markige Worte, aber wenn wir es nach der WM 2006 in Deutschland jemandem gönnen, uns zu übertreffen, dann doch sicher den Südafrikanern.

Deutschland bei der WM – und wer steht im Tor?

Die Torwartfrage ist spätestens seit dem historischen Duell Kahn / Lehmann eine spannende und eine entscheidende in der deutschen Fußballnationalmannschaft. Timo Hildebrand, Robert Enke und Rene Adler sind die Kandidaten für den Posten zwischen den Pfosten. Das deutsche Tor sauberzuhalten ist sicherlich eine verantwortungsvolle Aufgabe, zuerst auf dem Weg zur WM in Südafrika und danach natürlich beim Turnier selbst, an dessen Ende hoffentlich der vierte Weltmeistertitel steht!

Wegweisend in der Frage dürfte das Spiel gegen Belgien am 20. August in einer Woche sein. Nominiert sind allerdings nur Enke und Adler. Letzterer gilt aufgrund des geringeren Alters wohl als der Favorit auf den Posten. Wer das Rennen am Ende macht, bleibt abzuwarten …