Artikel zum Schlagwort: Kapstadt

WM 2010: Deutschland in Topf 1

Das Logo der WM 2010

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Deutschland bei Auslosung unter Favoriten

Nur noch 2 Tage bis zur Auslosung für die WM 2010 in Südafrika: wenn am 4. Dezember in Kapstadt die Auslosung für die Vorrunde für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr stattfindet, dann gehört Deutschland zum Kreis der acht topgesetzten Mannschaften. Damit geht Deutschland zunächst den dicksten Brocken aus dem Weg: Argentinien, Brasilien, Weltmeister Italien, Europameister Spanien, sowie England, die Niederlande und Gastgeber Südafrika liegen ebenfalls im Topf Nummer 1 und kommen so als Vorrundengegner nicht in Frage.

Frankreich und Portugal potentielle Gegner

Die schlimmsten bzw. anspruchsvollsten Lose für die deutschen Nationalmannschaft stecken mit dem Zweiten und Dritten der letzten Weltmeisterschaft im Topf 4: Frankreich bzw. Portugal. Die beiden Top-Teams litten unter ihrer schwachen Qualifikation für die WM 2010 und sackten in der Rangliste der FIFA soweit ab, dass sie statt im Topf der Favoriten nun mit Mannschaften wie Griechenland, die Schweiz und Serbien im Europa-Topf liegen.

Die weiteren Töpfe 2 und 3 werden von den Teams aus Asien, Amerika und Afrika gebildet.

Das Setzverfahren wurde hart diskutiert, da überraschend Titel und Erfolge von vergangenen Weltmeisterschaften nicht gewertet wurden, sondern eine reine Setzung nach FIFA-Rangliste erfolgte. Mit Stand Oktober 2009 stand Deutschland hier auf Platz 5. Wie viel die Mitgliedschaft im Topf 1 wirklich wert war, wird sich am Freitag herausstellen.


Die Rückkehr der Trikotnamen und Quartiersuche in Südafrika

Man ist wohl guter Dinge im DFB-Lager.

Oliver Bierhoff hat angekündigt, dass die Spielernamen auf den Trikots beim Spiel gegen Russland das erste Mal seit der EM wieder zu sehen sein werden. Zuvor hatte sich Kapitän Michael Ballack dafür stark gemacht, schließlich dienen sie der Idenfitikation durch die Fans. Hintergrund war gewesen, dass die FIFA einige seltsame Regelungen zur künftigen Handhabe der Trikots der Nationalmannschaften erlassen hatte.

Außerdem begibt man sich bereits auf Quartiersuche in Südafrika. Auch wenn es dafür natürlich sehr früh ist, sieht man wenigstens, dass die Leute im Verband an die Qualifikation glauben! In Frage kommen wohl Johannesburg, Pretoria und Kapstadt. Während letztere die schönste und sicherste der drei Städte ist, haben die anderen beiden einen sportmedizinischen Vorteil: Sie liegen auf jeweils 1500 bzw. 1800 m Höhe. Interessant auch, wie Spiegel Online berichtet, dass es zum Zeitpunkt der WM übrigens eher kühl sein wird in Südafrika, um nicht zu sagen “winterlich”.

Die WM-Stadien in Südafrika

Die gute Nachricht zuerst: Alle Stadien sind nun wieder im Zeitrahmen. Für das Mammut-Projekt Fußball-WM 2010 mussten fünf der Stadien grundlegend rennoviert werden. Immerhin wird die gesamte Fußballwelt zu Gast sein.

Immer wieder gab es Bedenken, dass die Stadien nicht rechtzeitig fertig werden. Dies ist aber nun vom Tisch, wenn auch bekannt wurde, dass die Stadien deutlich teurer werden als erwartet. Aber diese Neuigkeit ist ja schon fast eine, die wir bei jedem Sportevent und bei jedem großen Bauprojekt erwarten.

Der erste wichtige Termin ist bereits nächstes Jahr: Bis Dezember 2008 müssen die Stadien fertig gestellt werden, die für den Confed-Cup 2009 verwendet werden. Das Organisationskomitee in Person von Danny Jordaan ist sich sicher, dass bereits im Oktober 2009 dann auch wirklich alle Stadien “spielbereit” sind.

Die WM-Stadien im Überblick

Neugebaut und renoviert – 2010 will sich Südafrika ganz besonders herausgeputzt der Welt präsentieren. Die Stadien sind im Einzelnen:

  • Durban-Stadion, Durban
  • Soccer City, Johannesburg
  • Free State, Mangaung / Bloemfontein
  • Mbombela, Nelspruit
  • Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
  • Ellis Park, Johannesburg
  • Green Point, Kapstadt
  • Nelson Mandela Bay / Port Elizabeth
  • Peter Mokaba, Polokwane
  • Loftus Versfeld, Pretoria / Tshwane

Weitere Infos zu den Stadien gibt es z.B. hier.